Baustart verzögert sich- SPÖ vermerkt, dass beim „Projekt „Junges Wohnen“ in Enzersfeld nichts weitergeht

Vor zweieinhalb Jahren gab es einen Gemeinderatsbeschluss zum leistbaren „Junges Wohnen“ in der Marktgemeinde. „Seit Jahren eine Forderung der SPÖ Enzersfeld/Königsbrunn“, so die SPÖ-Fraktion. Im Jahr darauf gab es bereits 25 Anmeldungen von jungen Menschen, die sich auf eine Zukunft in ihrer Heimatgemeinde freuten und im Dezember 2019 erfolgte der Spatenstich.

Keine Aktivitäten

„Allerdings markierte dieser nicht den Beginn der Bauarbeiten, sondern das Ende aller Aktivitäten!“, so die SPÖ, „Bis heute ist keinerlei Fortschritt festzustellen. Einige der angemeldeten Personen sind bereits verzogen.“ Immerhin können sich manche vorstellen, wieder in den Ort zurückzukehren, sobald die versprochenen Wohnungen fertiggestellt sind. „Aber je mehr Zeit verstreicht, umso unwahrscheinlicher wird eine Rückkehr und umso mehr Menschen werden sich ihre Zukunft anderswo aufbauen. Deshalb ist schnelles Handeln erforderlich. Wir brauchen leistbare Wohnungen für junge BürgerInnen und zwar jetzt!“, betont SPÖ-Vorsitzende gfGR Helga Ronge im Namen des SP-Teams.

Verzögerung wegen Corona

Bgm. Gottfried Glaser versteht die Aufgregung nicht so ganz, gibt der SPÖ aber recht, dass das Projekt in Verzug ist. „Damals wurde ein Baurechtsvertreg mit der WET Wohnbaugruppe beschloßen, die diese Wohnungen bauen. Wir sind aber nicht der Bauträger.“ Eigentlich hätte jetzt im 1. Quartal des Jahres Baubeginn sein sollen. „Wir haben auch schon nachgefragt bei der WET wie es aussieht mit dem Baubeginn! Es ist auch unser Anliegen, dass diese 11 Wohnungen so rasch wie möglich errichtet werden“, so Bgm. Glaser. Laut Bürgermeister ist die WET nun aber in der Finalsierung, in der Detailplanung des Projekts. Es kam Coronabedingt zu Verzögerungen Glaser: „Auch ich hoffe, dass der Bau bald startet, denn unser jungen Bürger brauchen leistbare Wohnungen, damit sie in der Gemeinde bleiben.“

Harald Maresch

Am Bild: Manfred Prokesch, GfGR Helga Ronge, Ingrid Schwanzer, Thomas Winkel,
GR Alexander Pani und GfGR Daniel Musil.

Foto: SPÖ

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