Schallschutz-Startup aus Spillern erhält sechsstellige Finanzspritze

Wie junge Start-up-Unternehmen und etablierte Großbetriebe zukunftsorientiert zusammenarbeiten können, zeigt das Beispiel der Firmen Hempstatic und Greiner. Hempstatic produziert in Spillern im Bezirk Korneuburg biobasierte Schallschutzpaneele aus Nutzhanf. Um weiter wachsen zu können, hat sich die Start-up-Firma jetzt den oberösterreichischen Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner als Investor an Bord geholt. Das Großunternehmen aus Kremsmünster – 2021 hat es einen Umsatz von 2,27 Milliarden Euro erwirtschaftet – steigt über seine Innovationsschmiede Greiner Innoventures mit einem sechstelligen Betrag bei Hempstatic ein.

Die Idee zu Hempstatic ist ursprünglich am Institut für Bauingenieurwesen an der TU Wien entstanden. Elena Yaneva, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Hempstatic, hat dort an nachhaltigen Baustoffen geforscht und ist der Frage nachgegangen, wie man Nutzhanf als Dämmstoff einsetzen kann. Gemeinsam mit ihrem Mitgründer Igor Fekete hat sie die Idee weiterentwickelt und schließlich im Jänner 2022 das Startup Hempstatic ins Leben gerufen.

In Spillern erzeugt das Unternehmen aus Nutzhanf biobasierte Schallschutzpaneele. Die ersten Produkte des Startups sind CO2- speichernde und kreislauffähige Schallschutzelemente für den Innenraum. Sie verbessern die Akustik in hallenden Räumen. „Das ist ein Aspekt, der in der Planungsphase von Gebäuden oft vernachlässigt wird“, merkt Yaneva an.

„Wir freuen uns, nun ein Start-up im Portfolio zu haben, das eine innovative, kreislauffähige Lösung für Hallreduktion und Schallminderung anbietet“, erklärt Viola Frank von Greiner Innoventures. Das Gründungsteam von Hempstatic habe mit seiner Vision und seinem Produkt von Anfang an überzeugen können. nöwpd

Info: hempstatic.at, www.greiner-innoventures.com

Symbolfoto

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