Der Notfallplan der Stadtgemeinde Korneuburg wird zurzeit aktualisiert und im Frühjahr 2023 veröffentlicht.

Foto: Blackout-Vortrag: GR Karin Schuster-Zwischenberger, GR Christoph Garo, STR Martin Peterl, Franz Zehetgruber (Zivilschutzverband NÖ), STR Alfred Zimmermann, STR Andreas Minnich und GR Thomas Pfaffl informierten beim Blackout-Vortrag

Die Stadtgemeinde Korneuburg präsentierte am 10. November mit dem Zivilschutzverband Niederösterreich, eine kostenlose Informationsveranstaltung zum Thema „Blackout“.

Ein großflächiger und mehrtätiger Stromausfall wird „Blackout“ genannt, also wenn mehrere Tage der Strom komplett ausfällt, Licht, Aufzüge und Heizung nicht mehr funktionieren, Supermärkte geschlossen bleiben, das Telefonnetz und Internet ausfallen. Ein Blackout kann bei Naturkatastrophen, Hackerangriffen, Problemen des Stromnetztes eintreten und der Zeitpunkt ist Expert:innen zufolge ungewiss. Der Begriff Blackout wird fälschlicherweise oft im Zuge von lokalen Störungen verwendet, bei denen der Strom für wenige Stunden und nur in Teilen Österreichs ausfällt, das ist jedoch ein normaler Stromausfall.

Der Zivilschutzverband informierte, wie man sich auf einen möglichen mehrtägigen Blackout vorbereiten kann und animierte zur Eigenvorsorge. Unter anderem wurden Empfehlungen zu Wasservorräten, Medikamentenvorräten gemacht, Essensvorräte, batteriebetriebene Beleuchtungsmittel, Kurbel- oder batteriebetriebenes Radio etc. um die Selbstversorgung zu ermöglichen. Der Vortrag inkl. Diskussion dauerte rund zwei Stunden und es nahmen rund 130 Personen an der Informationsveranstaltung teil.

Stadtrat Andreas Minnich: „Vorsorgen ist besser als Nachsorgen und wir möchten der Bevölkerung das Thema Blackout näherbringen, ohne Angst zu schüren. Eine gute Vorbereitung ist im Ernstfall eine große Erleichterung für alle Beteiligten.“

Stadtrat Martin Peterl dazu: “Ein Blackout ist allumfassend! Hier müssen wir gemeinsam mit der Bevölkerungen Vorsorge treffen. Wichtig ist eine Debatte in der Öffentlichkeit darüber, was in einer Notsituation zu tun ist, sodass sich die Menschen selbst überlegen, welche Möglichkeiten sie haben, Vorkehrungen zu treffen, aber vor allem damit sichtbar wird, was von der Solidargemeinschaft, also vom Staat und der Stadt, unternommen werden muss.“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.noezsv.at/

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