Auenreservat Verbesserungsmaßnahmen bei der Infrastruktur

Das Auenreservat Marchegg ist bekannt für seltene Pflanzen- und Tierarten, die Storchenkolonie oder freilebende Pferde, die hier ihren Lebensraum haben. Das beliebte Naherholungsziel im Osten Niederösterreichs zählt an stark frequentierten Tagen bis zu 1.000 BesucherInnen. Im Rahmen eines LEADER-Projekts wurden die vorhandene Infrastruktur erneuert bzw. die Rundwanderwege saniert und neu beschildert.

„Mit Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur entwickeln wir das Freizeitangebot in Niederösterreich laufend weiter, um unseren Gästen ein einmaliges Erlebnis bieten zu können“, so Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Das Naturreservat liegt im Überschwemmungsgebiet der March zwischen Marchegg und Zwerndorf. Neben naturnahen Auwäldern prägen mannigfaltige Wiesen und Augewässer das rund 1.100 ha große Naturschutzgebiet. Außerdem gilt das Auenreservat als einer der bedeutendsten Hartholz-Auwälder Zentraleuropas.

Seeadler, Weißstorch und die March-Esche, sind nur einige Arten, deren Überleben in Österreich vom effektiven Schutz dieser Region abhängen. Um das Naturschutzgebiet zu erkunden, stehen drei Rundwanderwege als Erlebnisraum zur Verfügung.

„Das Naturreservat ist schon jetzt ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungsuchende. Mit der Attraktivierung der touristischen Angebote werden mehr Gäste angesprochen, wovon schließlich die gesamte Region profitiert“, hofft Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Eine Rundum-Sanierung

Um weiterhin die erwartete Servicequalität bieten zu können, vor allem in Hinblick auf die Landesausstellung im Schloss Marchegg, wurde eine Renovierung und Erweiterung notwendig.  Unter anderem werden die Storchen-Aussichtsplattform, die Maritzhütte, die Hechtenseebrücke, die Meierhofbrücke sowie auch die Wanderwege erneuert bzw. saniert.

Das Besucherleitsystem und Informationstafeln im Reservat wurden ebenfalls erneuert. „Mit diesen Maßnahmen soll sowohl für die Besucher und Besucherinnen der Storchenkolonie als auch für Gäste, die einen Spaziergang durch die Auenlandschaft unternehmen, ein attraktives Angebot geschaffen werden“, freut sich Jurrien Westerhof von der Naturschutzorganisation WWF Österreich. Die erneuerte Infrastruktur führt überdies auch zu einer besseren Besucherlenkung und zur Verteilung der Besucherströme. Die voraussichtliche Fertigstellung ist bis Ende 2022 geplant.

Foto: © Region Marchfeld

Beitrag teilen

Schreibe einen Kommentar

Share via
Copy link
Powered by Social Snap