94-jährige aus dem Bezirk Korneuburg wurde Opfer eines sogenannten “Polizeitricks”.

Eine 94-jährige Frau aus dem Bezirk Korneuburg wurde am 3. November 2022 Opfer eines sogenannten “Polizeitricks”.Das Opfer wurde von zwei bislang unbekannten Tätern, die sich als angebliche Kriminalbeamte zu erkennen gaben, auf ihrem Festnetztelefon angerufen. Die vermeintlichen Polizisten erzählten der Pensionistin von einem angeblichen Raub in ihrer Nachbarschaft. Die Täter wären noch auf der Flucht, jedoch könnte zum Schutz ihrer Wertgegenstände Polizisten an ihre Wohnadresse kommen um sämtliche Wertgegenstände abzuholen und sicher aufzubewahren.
Wie zuvor vereinbart erschienen gegen 15.00 Uhr, zwei bislang unbekannte, männliche Täter an der Wohnadresse des Opfers, die sich als Polizisten ausgaben. Das Opfer händigte den beiden Tätern Wertgegenstände im vermutlich sechsstelligen Bereich aus.
Da dem Opfer nach einiger Zeit die Vorgehensweise der angeblichen Polizisten dubios erschien verständigte sie den Notruf.
Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den beiden unbekannten Tätern verliefen ergebnislos.
Die 94-Jährige beschrieb die beiden männlichen Täter folgend,
– zirka 170 und 180 Zentimeter groß
– zirka 30 Jahre alt
– möglicher Migrationshintergrund

Die weiteren Erhebungen werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich – Ermittlungsbereich Betrug übernommen.

Präventionstipps
– Die Polizei fordert und verwahrt NIEMALS Geld oder Wertgegenstände!
– Legen Sie auf und wählen Sie den Notruf 133

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