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Deutsch Wagram, am 28. Jännerer 2019 News-Button

Pillichsdorf, am 15. März 2019


Pillichsdorf wählt am 24. März 2019

ÖVP Liste Ui
Unabhängige Initiative
SPÖ
  1. Bgm. Franz Treipl
  2. Josef Hager
  3. Josef Gössinger
  4. Thomas Gindl
  5. Markus Forster
  6. Martin Lang
  7. Dusan Nejedly
  8. Günter Schamböck
  9. Christoph Stöckl
  10. Sonja Trost
  11. Josef Scheck
  1. Bruno Mittermair
  2. Susanne Müllebner
  3. Claudia Mauser-Fessl
  4. Thomas Falch
  5. Markus Gaggl
  6. Nikola Gindl
  7. Otto Jarisch
  8. Gregor Müllebner
  9. Johannes Zechmeister
  10. Anna Falch
  11. Gerhard Köpf
  12. Sonja Grohmann
  13. Brigitte Mittermair
  14. Benedikt Vogt
  15. Susanne Unfried
  16. Nadine Vogt
  17. Hubert Grohmann
  18. Erich Müllebner
  19. Silvia Amon
  1. Mag. Erich Trenker
  2. Karin Forster
  3. Roman Treipl
  4. Gabriele Müllebner
  5. Daniel Stokic
  6. Elisabeth Varga
  7. Johann Trebitsch
  8. Elisabeth Müllebner
  9. Stefan Seidl
  10. Cornelia Haider
  11. Stefan Trenker
  12. Gabriele Weiskirchner
  13. Thomas Widhalm
  14.  Josef Treipl

Liste MHUM –
Mit Herz und Mut für Pillichsdorf

VP-Liste
WIR für Pillichsdorf

FPÖ
  1. Doris Luser-Choukèr
  2. Markus Lauda, MBA
  3. Michaela Amon
  4. Johannes Authried
  5. Dr. Chris Choukèr
  6. Dr. Brigitta Schmid
  1. Rudolf Kaudela
  2. Dipl.-Ing. Martin Perschl
  3. Helene Ullram-Angerer
  4. Rainer Wernhart
  5. Wolfgang Gössinger
  6. Martina Schmid
  7. Ing. Alexander Hösch
  8. Mag. Birgit Fürhacker, M.B.L.
  9. Thomas Petz
  10. DI (FH) Michael Schmid
  11. MMMag. Agnes Gössinger
  1. Patrick Findeis
OEVP UI

VP-Bgm. Treipl:
Größere Parteienlandschaft bringt Unsicherheit

In der Marktgemeinde Pillichsdorf werden – wie in den anderen Weinviertler Gemeinden Wolkersdorf und Stockerau – die Gemeinderatswahlen 2020 um ein Jahr vorgezogen. Die Entwicklung gründet auf – auch in den eigenen Reihen – vorherrschende Unstimmigkeiten rund um ÖVP-Bgm. Franz Treipl.
Ein gegen den Ortschef von der Opposition gestellter Misstrauensantrag im Herbst 2018 ging nicht durch, weil die dafür anberaumte Gemeinderatssitzung wegen unvollständiger Anwesenheit der Gemeinderäte nicht beschlussfähig war.
Treipl: „Ursprünglich bestand der Gemeinderat aus insgesamt 19 Gemeinderäten. Von den neun ÖVP-Gemeinderäten sind fünf abtrünnig geworden. Blieben also in der Basis der ÖVP-Ortspartei nur mehr vier Mandate im Gemeinderat übrig. Die Abtrünnigen haben sich laut Treipl mit den fünf Gemeinderäten der Bürgerliste Ui „Unabhängige Initiative Pillichsdorf“ und den zwei Gemeinderäten der Unabhängigen Bürgerliste MHUM „mit Herz und Mut für Pillichsdorf“ gegen den Bürgermeister solidarisiert.
Die 12 oppositionellen Mandatare waren somit gegenüber der ÖVP-SPÖ Koalition (gemeinsam 7 Mandate) in der Überzahl. Treipl: „Wir mussten also die Notbremse ziehen und den Gemeinderat auflösen“.
Nun steht den PillichsdorferInnen am 24. März 2019 in der Zeit von 7 bis 15 Uhr im Wahllokal (Jugendheim, Hauptstraße 25) eine vorgezogene Gemeinderatswahl bevor, wo sie zur Urne schreiten dürfen/müssen. Die Entscheidung wird nicht leichter werden, zumal sich die Parteienlandschaft vergrößern wird.
Die fünf abtrünnigen VPler Rudolf Kaudela, Helene Ullram-Angerer, Alexander Hösch und Wolfgang Gössinger rund um den ehemaligen VP-Fraktionsführer Rainer Wernhart wollen nun mit ihrer eigenen Partei „WIR für Pillichsdorf“ ihre Wege gehen. Treipl: „Vermutlich mit Wernhart an der Spitze, der Bürgermeister werden will“.
In der Basis-Partei rund um Bgm. Treipl habe man abgestimmt und ihn erneut zum Spitzenkandidaten gewählt. Und zwar – wie Treipl zufrieden feststellt – mit 76 Prozent. Treipl sieht darin „seinen Auftrag“.

Von der GR-Wahl 2019 erwartet sich der Ortschef, „dass die Bevölkerung weiß, ob sie Stabilität, Arbeit, ein Miteinander und das Vertrauen in der Politik haben oder ob sie sich für Misstrauen und für eine größere Parteienlandschaft, die im Prinzip eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt, entscheiden und erneut auf Experimente einlassen will“.

Kommt der neue Bürgermeister künftig aus den Reihen der Bürgerliste Ui?

Die Ui „Unabhängige Initiative“ wurde schon 2000 gegründet. Damaliger Anlass war der Wunsch, „die Entwicklung der Gemeinde Pillichsdorf positiv zu beeinflussen, nach unserem Motto: mitreden, mitbestimmen, mitgestalten“, erläutert Bruno Mittermair, Gemeinderat für Verkehr, Tourismus- und Landwirtschaftsausschuss die Philosophie der unabhängigen Bürgerliste Ui, die von Beginn an mit drei Mandaten starten konnte.
Bei der GR-Wahl 2015 stockte die Bürgerliste auf fünf Mandate auf und übernahm hinter der gemeindeführenden ÖVP (9 Mandate) und vor den mit drei Mandaten vertretenen Sozialdemokraten sowie der zwei Mandate starken neu gegründeten Unabhängigen Bürgerliste MHUM die zweitstärkste Position im Gemeinderat.
Im aktuellen Wahlkampf wird das Bürgerlistenteam von Bruno Mittermair angeführt. Der gebürtige Oberösterreicher und dreifache Vater lebt seit 1992 mit seiner Frau und den Kindern in Pillichsdorf und geht seinem Beruf als Parkettverlegemeister nach. Sofern ein entsprechender Wählerauftrag besteht, möchte der 57-Jährige das Amt des Bürgermeisters annehmen.
Straffes Arbeitsprogramm
Als Schwerpunktthemen setzt sich das Ui-Team: „Die Aufarbeitung der offenen Baustellen, die die derzeitige ÖVP-SPÖ Gemeindeführung hinterlassen hat“, sagt Bruno Mittermair. Vor allem gelte es, das begonnene Raumordnungskonzept abzuschließen und sukzessive umzusetzen. Weiters – so Mittermair - sei es an der Zeit, das bereits im Jahr 2015 von allen (!) im Gemeinderat vertretenen Parteien geforderte Verkehrskonzept endlich zu beginnen.
Sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung im Ort, leistbares Wohnen für Jugendliche und Jungfamilien etc. „Alle Themen des Menschen- Tier- und Umweltschutzes sind uns dabei besonders wichtige Anliegen“, meint der Bürgermeisteranwärter.
Das Ui-Team zeigt sich hinsichtlich der Gemeinderatswahl optimistisch und hofft „das gute Ergebnis aus dem Jahr 2015 noch zu übertreffen und als stimmenstärkste Partei das Bürgermeisteramt zu übernehmen“, so Mittermair.

SPOE MHUM

SPÖ geht als neutraler Anker verjüngt ins Rennen

Die SPÖ war mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten. Wie der seit 1990 im Gemeinderat vertretene und von 1995 bis 2015 die Geschäfte führende SP-Fraktionsführer und Vizebürgermeister Erich Trenker betont, waren die Sozialdemokraten zwar in Koalition mit der ÖVP. Auch sei man mit Bgm. Franz Treipl gut ausgekommen, aber es herrschte dennoch freies Spiel der Kräfte und ein eigenständiges Arbeiten. Der 60-jährige Jurist und SPÖ-Klubdirektor im NÖ Landtag geht erneut als Spitzenkandidat ins Rennen. Mit neuem verjüngtem Team.
In den Sitzungen gab es hauptsächlich zwischen dem Bürgermeister und den oppositionellen Listen Ui und MHUM heftige Debatten. „Es ist traurig, dass es auf die persönliche Ebene übergeschwappt ist“, meint Trenker. Er selbst sei davon überzeugt, dass eine gute Arbeit im Gemeinderat möglich sein müsste.
„Die SPÖ hat den Ruf, sachlich zu arbeiten und sich aus dem Politstreit herauszuhalten. So ist es gelungen als fachliches Korrektiv aufzutreten und die Gemeinde vor manchen Fehlschritten zu bewahren. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft fortsetzen“. Von der Bevölkerung erhoffen sich die Sozialdemokraten, dass dies honoriert werde.
Problembereiche müssen aufgearbeitet werden
Die Aufgaben und Probleme in der Gemeinde stellen sich für alle Parteien gleichermaßen: Fertigstellung des Örtlichen Entwicklungskonzepts, kontrolliertes Wachstum, um Kindergarten und Volksschule im Ort zu halten, Schulausbau wegen Platzprobleme, die spätestens in zwei oder drei Jahren schlagend werden.
Trenker: „Derzeit ist in der Volksschule der Hort untergebracht, der muss dann verlegt werden, da man Platz für die 4. Klasse benötigen wird. Der Turnsaal ist zu klein, der soll umgestaltet werden, um dort den Hort unterzubringen. Im Gegenzug soll in einem VS-Zubau ein neuer Turnsaal entstehen.
Mit dem Wachstum sei laut Trenker die Wohnraumschaffung verbunden. Die 30 geschaffenen Bauplätze sind bereits alle vergeben, somit werde man weiteres Bauland schaffen, sowohl für privaten, als auch für verdichteten Wohnbau. Interessant wäre die Verdichtung und Nutzung der Ressourcen im Ortskern. Es handelt sich dabei um ca. 70 Objekte, die -  wie Vzbgm. Trenker angibt - in Privatbesitz und dementsprechend nicht verfügbar seien.
Von der Wahl erwartet sich Trenker, „dass es danach keinesfalls einfacher werden wird, die Parteienlandschaft wird größer, es werden fünf, wenn nicht sogar sechs Parteien antreten“. Aber dennoch sei eine gute Arbeit möglich.
Neu in der Pillichsdorfer Parteienlandschaft sind jedenfalls die Bürgerliste „Wir für Pillichsdorf“ und die FPÖ. „Aufgerechnet auf die ca. 1.100 Wahlberechtigten im Ort würden im Schnitt dann für jeden drei Mandate übrig bleiben, was bedeutet, dass man entsprechend kooperieren muss“, so der Vize.
Neues SPÖ-Team

Die Kandidatenliste des neu formierten SP-Teams umfasst vierzehn Personen, davon sechs Frauen, die laut Vzbgm. Trenker durchgehend nach dem „Reißverschlusssystem“ berücksichtigt wurden. „Der jüngste Kandidat ist 26, der älteste 68 Jahre. Laut Trenker „bilden sie damit einen Querschnitt durch alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Fünf KandidatInnen haben bereits Gemeinderatserfahrung. Sechs bewerben sich zum ersten Mal als Quereinsteiger um ein Mandat“.

Bürgerliste MHUM: „Wir sind die einzige wirklich unabhängige und integre Liste“

Die Unzufriedenheit mit der Kommunalpolitik veranlasste Doris Luser-Choukèr 2014 kurzentschlossen gemeinsam mit sechs weiteren KandidatInnen zur Gründung der Unabhängigen Bürgerliste MHUM „mit Herz und Mut für Pillichsdorf“. Sie sah darin eine Möglichkeit, als Ur-Pillichsdorferin bei der anstehenden GR-Wahl zu kandidieren.
Luser-Choukér: „Ich war überzeugt, dass die Erfahrungen, die ich während meiner langjährigen Auslandsaufenthalte gewonnen hatte, etwas Gewinnendes für Pillichsdorf sein könnten. Den Weg zur Gründung beschritt Luser-Choukèr mit dem damals abtrünnigen ÖVP-Gemeinderat Herbert Gössinger.
Die neue Bürgerliste war erfolgreich. Mit fast zehn Prozent der Stimmen konnte man zwei Mandate einfahren. Die darauffolgende Arbeit im Gemeinderat gestaltete sich – wie Luser-Choukèr empfindet – „zufriedenstellend, nur leider hat der Bürgermeister viele der Mehrheitsbeschlüsse nicht umgesetzt“.
Bei der kommenden GR-Wahl setzt die Fraktionsführerin nach wie vor auf das Vertrauen der WählerInnen, die Luser-Choukèr nicht enttäuschen möchte. Die Spitzenkandidatin geht ihren Weg bei dieser GR-Wahl ohne den zweiten Mandatar Herbert Gössinger. Er entzieht sich der Politik und gibt den Platz frei für Markus Lauda.
Schwerpunktprogramm: Familie, Ansiedlung, Ortsentwicklung
Was die künftige Arbeit im Gemeinderat anbelangt, so werde laut der Listenchefin auch weiterhin eine gesamtheitliche und nachhaltige Weiterentwicklung des Ortes angestrebt. Vordergründig seien: Infrastrukturmaßnahmen, wie Verkehrskonzept, Bauhof, Nahversorgung, Ausbau der Schule, Erhaltung des Kindergartens, alternative Energiekonzepte.
Aber auch urbane Entwicklung, um die Jugend im Ort zu halten und den Zuzug junger Familien zu fördern. „Das Ganze sollte in einem wirtschaftlich leistbaren Rahmen umgesetzt werden, in dem auch die Ansiedlung von Wirtschaftstreibenden jeglicher Art gefördert wird“, ist Luser-Choukèr überzeugt.
Für die GR-Wahl rechnet sich die MHUM-Chefin gute Chancen aus: „Obwohl sechs Parteien antreten, bin ich überzeugt, dass die MHUM die einzige wirklich unabhängige und integre Liste ist. Wir unterliegen niemandes Weisung, außer unserem Wähler.
Deshalb werden wir auch eine signifikante Rolle bei der Gestaltung des Gemeinderates spielen. Wir haben nichts versprochen, woran wir nicht messbar gearbeitet haben. Als Oppositionspartei mit (nur) zwei Mandaten haben wir durch Überzeugungsarbeit viel umsetzen können“.

WIR FPOE

Neue VP-Liste „WIR für Pillichsdorf“ bringtfrischen Wind in die Pillichsdorfer Parteienlandschaft und vielleicht einen neuen Bürgermeister

„Jahrelange mangelnde Kooperation…“ führte die VP-Funktionäre Rainer Wernhart (ehemaliger Fraktionsführer), Helene Ullram-Angerer, Alexander Hösch, Wolfgang Gössinger und Rudolf Kaudela zum Entschluss, sich von der bisherigen ÖVP-Ortspartei rund um Bgm. Franz Treipl abzusplitten und eine neue Partei zu gründen.
Gemeinsam mit einem ehemaligen VP-Gemeinderat werden die fünf „Abtrünnigen“, die sich noch einige QuereinsteigerInnen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen ins Boot holten, bei der GR-Wahl am 24. März 2019 antreten.
Als Sprecher der Bürgerliste „WIR für Pillichsdorf“ begründet Rainer Wernhart den Schritt: „Wir haben unsere Meinungen nicht in den Handlungen der Fraktion wiedergefunden. Wir wurden nicht respektiert und haben uns überfahren gefühlt. Und das nicht nur einmal, sondern öfters. Viele Tropfen machen das Fass voll. Daher haben wir die Konsequenz gezogen“.
Das elfköpfige Team stellt das Motto „Neustart“ hinter die Gründungsinitiative. Von der bisherigen Bürgermeisterpartei möchte man sich durch „mehr Transparenz und Information, bessere Zusammenarbeit im Gemeinderat mit allen Parteien, respektvollen Umgang miteinander und verantwortungsvollem Wirtschaften“ abgrenzen.
Überraschend kommt die Nominierung des ehemaligen Funktionärs der Basis-ÖVP, Rudolf Kaudela, zum Spitzenkandidat, da Wernhart ursprünglich als solcher gehandelt wurde. Die Frage nach realen Zeitressourcen für diese Position führte den ehemaligen VP-Fraktionsführer zur Einsicht, dass er beruflich und auch privat – Wernhart und seine Frau erwarten im Juni ihr Kind - sich mehr dieser Aufgabe widmen möchte.
Mit Kaudela – so Wernhart – habe man eine gute Wahl getroffen. Der 51jährige selbstständige Versicherungsmakler ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen „…und zeigte sich in den letzten vier Jahren als besonders engagierter, gut vorbereiteter und stets auf Fairness bedachter Gemeinderat.“
Neo-Spitzenkandidat Kaudela: „Es muss im Gemeinderat wieder eine sachliche und respektvolle Diskussionsebene herrschen, um gemeinsam die besten Ideen und Lösungen zu finden. Es wird Zeit, dass was weitergeht in Pillichsdorf“. Die neue Truppe mit VP-Hintergrund sieht sich als Anwärter auf das Bürgermeisteramt und erwartet sich ein Miteinander mit und für Pillichsdorf, um mehrheitsfähige Entscheidungen treffen zu können.
Es gäbe  – so Wernhart – eine ganze Reihe von anstehenden und liegen gelassenen Themen, denen man sich nun widmen möchte. Das wären zum Beispiel das derzeit „auf Eis gelegte“ Örtliche Entwicklungskonzept, ebenso wie das Verkehrskonzept und das Zukunftsprojekt Schule.

Wernhart: „Für‘s Erste einmal genug Dinge, denen wir uns zuwenden wollen, ohne großartig was Neues anzufangen. Wir sind der Meinung, dass wir mit unserem Team was bringen und der Gemeinde gute Dienste erweisen können. Es sind gute Leute dabei, somit rechnen wir uns auch gute Chancen aus“, so der Listen-Sprecher. Von der Bevölkerung erhofft man sich, dass diese das Engagement der neuen Liste goutiere.

Die Freiheitlichen wollen Parteienvielfalt erweitern

Wie FPÖ-Bezirksvorsitzender Michael Bernard der RUNDschau gegenüber bestätigt, wird sich in Pillichsdorf eine neue FPÖ-Ortspartei gründen. In der internen Abstimmung wurde der Pillichsdorfer, Patrick Findeis, zum Spitzenkandidat nominiert.
Der gelernte KFZ-Elektriker stammt aus einer Arbeiterfamilie und ist in Pillichsdorf geboren und aufgewachsen. Der Newcomer wollte in die Politik gehen, um was zu bewirken. Sein Interesse galt der FPÖ.
Findeis: „Da bei uns in der Gemeinde die FPÖ noch nie angetreten ist, werden wir damit für mehr Demokratie in der Gemeinde sorgen, da wir die Parteienvielfalt erweitern und  es so den Bürgern ermöglichen, ihre Interessen zu vertreten“. FP-Bezirks-Chef Bernard fügt hinzu: „Auch hier in Pillichsdorf gilt Qualität vor Quantität, wir wollen, dass der FPÖ-Gemeinderat, wenn er gewählt wird, die FPÖ nach außen vertritt“.
Arbeitsschwerpunkte der Freiheitlichen
Als vorrangige Themen der FPÖ nennt Michael Bernard: Starterwohnung für Jugendliche, denn das fehle derzeit in Pillichsdorf. Ebenso das überfällige Thema neuer Standort für den Bauhof und Wertstoffsammelzentrum. Die derzeitige Situation – so Bernard - sei nicht Stand der Technik 2019. Daher müsse man was ändern.
Grundsätzlich aber – so der Freiheitliche - „soll gearbeitet werden und nicht gestritten. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf. Die FPÖ will das Bestmögliche für die Bevölkerung über die Parteigrenzen hinweg. Gemeinsame Interessen sollen umgesetzt werden.
Nach derzeitigem Stand der Dinge wird sich die Partei in Pillichsdorf aus völlig neuen Leuten gruppieren. Ob es Überläufer gibt von bisherigen anderen Parteien, war Bernard vor Redaktionsschluss nicht bekannt.

 


 

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