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Gas-Drehscheibe in Baumgarten gibt’s seit 60 Jahren

Gerasdorf, am 27. September 2019

Wer hat bessere Idee für Gerasdorfs Tarifzonen-Problem?

Im Gerasdorfer Gemeinderat wurde vergangene Woche über die Verbesserung der Situation der Schnellbahn-Tarifzonen diskutiert. Kurioserweise gehört die Station Gerasdorf Ort zur Wiener Zone 100 - die Stationen in Seyring und Kapellerfeld aber nicht. Somit ergeben sich für Pendler erhebliche Unterschiede bei den Kosten für Bahnfahrten. Ein gemeinsamer Antrag der Gemeinderats-Fraktionen von FPÖ, ÖVP, GRÜFO und DU zum Thema „Pendler-Bonus“ fand schlussendlich eine breite Mehrheit. Der Antrag der SPÖ wurde abgelehnt.

Vizebürgermeister Dietmar Ruf (FPÖ) freut sich: „Durch den Beschluss ist gewährleistet, dass Besitzern einer VOR-Jahreskarte, die einen Hauptwohnsitz in Gerasdorf bei Wien haben, eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 150 Euro pro Jahr gewährt wird. Das Ziel ist, Pendler zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, um so nachhaltig eine Verkehrsentlastung in Gerasdorf zu erreichen und ein starkes Zeichen für den Umweltschutz zu setzen.Ein breiter Konsens war mir sehr wichtig und ich bin glücklich, dass das ursprüngliche Modell durch Verhandlungen und neue Inputs erweitert, verbessert und perfektioniert wurde.“
Stadträtin Kristina Mandl (ÖVP) ergänzt: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam die besten Ideen sammeln und so parteiübergreifend eine gute und nachhaltige Lösung für die Gerasdorfer Pendler erreichen konnten. So macht die Arbeit für unsere Heimatstadt Freude!“
„Es ist schön, dass wir für die gesamte Gemeinde eine gemeinsame parteiübergreifende Lösung, die für Umweltentlastung steht und die Reduzierung des Individualverkehrs fördern soll, gefunden haben“, merkt Gemeinderat Paul Vogler (GRÜFO) an.
„Unsere Umwelt zu schützen ist eine der wichtigsten Herausforderungen, denen wir uns momentan stellen müssen. Die Politik kann nur Anreize schaffen, um die Bevölkerung beim aktiven Umweltschutz zu unterstützen, und das tun wir mit dieser Initiative“, meint Gemeinderat Franz Toifelhardt (DU).

"Parteitaktische Spielchen machten Chance zunichte"
Die SPÖ ist über die Vorgangsweise der anderen Parteien nicht erfreut: "Insgesamt ist zu bedauern, dass eine einmalige Chance, welche die SPÖ für die Bewohnerinnen aus Kapellerfeld, Föhrenhain und Seyring jetzt umsetzen wollte, durch die parteitaktischen Spielchen der ÖVP, FPÖ, Grüfo und DU zunichte gemacht wurde. Wir werden aber nicht aufgeben und gemeinsam mit der Bevölkerung weiter für einen vollen Ausgleich von 255,- EUR kämpfen" so SPÖ-Stadtrat Michael Kramer. Auch Bürgermeister Alexander Vojta findet es "sehr schade, dass die anderen Parteien meinem Vorschlag, den ich mit dem SPÖ-Team eingebracht habe, nicht zugestimmt haben. Es gab dafür keinen wirklich nachvollziehbaren Grund. Hier stand vor zwei Wahlen offensichtlich Parteitaktik und nicht das Wohl der Bevölkerung aus Kapellerfeld, Föhrenhain und Seyring im Vordergrund. Das ist schade. Ich breite meine Arme weiterhin aus und bin auch in Zukunft für Gespräche mit allen Parteien offen."

Im Bild:
Gemeinderat Paul Vogler (Grüne), Vizebürgermeister Dietmar Ruf (FPÖ), Stadträtin Kristina Mandl (ÖVP) und Gemeinderat Franz Toifelhardt (Liste DU).

 

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