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Emotionale Diskussion beim Club Rot News-Button

Langenzersdorf, am 19. Mai 2019

Emotionale Diskussion beim Club Rot

Da konservative und kirchliche Kräfte in der Regierung immer offener ein Verbot von sogenannten Spätabtreibungen fordern und die seit den 70er-Jahren in Österreich geltende Fristenlösung in Frage stellen, hat Club Rot-Präsident Dr. Christoph Baumgärtel die Bezirks-Frauenvorsitzende Sandra Gerbsch-Kreiner und Andrea Brunner - Bundesfrauengeschäftsführerin der SPÖ – zur Diskussion in die Seeschlacht nach Langenzersdorf geladen. Zahlreiche interessierte Personen – Frauen und Männer – fanden sich ein, um ihre Fragen zu stellen und mitzureden. Besonders emotional war die Schilderung einer betroffenen Frau, die erzählte, wie sie in der 23. Schwangerschaftswoche eine Spätabtreibung - oder besser gesagt eine Frühgeburt - einleiten lassen musste, weil ihre Tochter schwere Fehlbildungen, einen offenen Rücken, ein falsch im Kopf liegendes Gehirn usw. aufgewiesen hatte und nach Ansicht der Ärzte nicht länger als ein paar Stunden bis Tage lebensfähig gewesen wäre. Da man diese Fehlbildungen aber erst in der 20. bis 23. Schwangerschaftswoche entdeckt hatte, war ein früheres Handeln nicht möglich und ein Fortsetzen der Schwangerschaft hätte die Mutter gefährdet, da das Kinder jederzeit im Mutterleib hätte sterben können – im
Moment der Frühgeburt dann auch sofort verstorben ist.
Ein Schicksal das zeigt, dass die Politik mit diesem Thema sehr behutsam umgehen und die Entscheidung darüber nicht ein paar radikalen Ewiggestrigen und religiösen Fanatikern überlassen darf. Daher setzt sich die SPÖ dafür ein, die geltenden Regelungen nicht anzufassen und den Frauen selbst die – von vielen Fachleuten beratend begleitete– Entscheidung zu überlassen. Österreichweit betrifft die Frage eine Spätabtreibung aus medizinischen Gründen jährlich rund 350 Familien.
Rund 600 Leute sollen die Petition gegen die Spätabtreibung zum Teil unter Vorspiegelung falscher Tatsachen unterschrieben haben, was konservative Kreise der türkis-blauen Regierung als Auftrag sehen.
Als eine halbe Million Menschen für das Frauenvolksbegehren und noch mehr für ein Rauchverbot in Lokalen unterschrieben hatten, war das für diese Regierung kein Grund, aktiv zu werden. «Das zeigt schon deutlich, aus welch unsäglicher Ecke der Wind weht», warnt Mediziner Dr. Christoph Baumgärtel.

 

 
SP-Bundesfrauengeschftsfhrerin Andrea Brunner, Langenzersdorfs Stv. SP-Chef und Club-Rot-Prsident Dr. Christoph Baumgrtel sowie Bezirksfrauenvorsitzende Sandra Gerbsch- Kreiner.
 

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