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Die Umfahrung von Gänserndorf Süd im Zuge der L 9 für Verkehr freigegeben News-Button

Gänserndorf, am 18. Mai 2019

Die Umfahrung von Gänserndorf Süd im Zuge der L 9 für Verkehr freigegeben


Landesrat Ludwig Schleritzko hat die Verkehrsfreigabe für die Umfahrung von Gänserndorf Süd im Zuge der Landesstraße L 9 vorgenommen. „Die Straße bringt eine Verkehrsentlastung sowie mehr Verkehrssicherheit für Gänserndorf Süd und wird auch als Zulaufstrecke für die S 8 Marchfeld Schnellstraße dienen“.
Die Landesstraße L 9 ist in diesem Bereich mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von rund 5.500 Fahrzeugen am Tag frequentiert.
Mit dem Neubau der Landesstraße L 9 Umfahrung Gänserndorf Süd wurde die bestehende Landesstraße L 9 als zukünftige Zubringerstrecke zur S 8 Marchfeld Schnellstraße optimiert und bewirkt eine Entlastung des Ortsgebietes Gänserndorf Süd sowie eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Nach rund 9- monatiger Bauzeit der rund 3,3 km lange Zubringerstraße wurde die Umfahrungstrasse nun dem Verkehr übergeben. Die Fuß- und Radwegbrücke wurden bereits errichtet, die Restarbeiten (Anschlüsse an den Bestand und die Wirtschaftswege) werden bis Ende Juni 2019 fertiggestellt.

Verlauf und Ausführung
Rund 1 km südlich des Kreisverkehrs B 8 / B 220 / L 9 in Gänserndorf beginnt der Ausbau der Landesstraße L 9 für die Umfahrung Gänserndorf Süd, welcher rund 1,1 km (teilweise am Bestand der Landesstraße L 9) in Richtung Obersiebenbrunn verläuft.
Auf Höhe der Siedlung Gänserndorf Süd schwenkt die Trasse Richtung Osten um genügend Abstand zum Siedlungsgebiet zu gewinnen, wobei zum Schutz der Anrainer von Gänserndorf Süd vor dem Verkehrslärm ein rund 1,7 km langer und bis zu 4 m hoher Lärmschutzdamm errichtet wurde. Dafür waren rund 54.000 m³ Schüttmaterial erforderlich.
Die Trasse führt weiter parallel zur Landesstraße L 9 und mündet nach einer Länge von rund 2,2 km südlich von Gänserndorf Süd wieder in den Bestand der Landesstraße L 9 ein.

Für die Ortszufahrten nach Gänserndorf Süd wurden zwei T- Kreuzungen errichtet.  Der Kletter- und Erlebnispark sowie das Gut Aiderbichl haben eigene, von der Umfahrung getrennte, Zufahrten erhalten.

Vom Siehdichfürweg bis zur neuen Wirtschaftwegunterführung wird bis Ende Juni 2019 noch ein kombinierter Rad- und Wirtschaftsweg errichtet. Seitens der Stadtgemeinde Gänserndorf ist eine Verlängerung bis zum Stadtgebiet geplant.
Die Wirtschaftswege zur Abwicklung des landwirtschaftlichen Verkehrs werden bis Ende Juni 2019 fertiggestellt.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund € 6,0 Mio. wobei rund € 5,7 Mio. auf das Land NÖ rund 0,3 Mio. auf die Stadtgemeinde Gänserndorf entfallen.
Der vorgezogene Ausbau dieses Straßenstückes ist nicht unumstritten. Mehr Menschen wären – so Kritiker – entlastet worden, wenn man zunächst die geplante Strecke zwischen „Kolmaniberg“ (auf halbem Weg zwischen Weikendorf und Gänserndorf) und der südöstlichen Umfahrung von Gänserndorf gebaut hätte.
Die Autofahrer aus Angern/Weikendorf Richtung Wien hätten dann zwar wieder über den Kreisverkehr in die B8 einfahren müssen, dafür würde sich der Durchzugsverkehr auf der Wiener Straße in Gänserndorf verringern. Die Umfahrung wäre nämlich – trotz des Umweges – attraktiv, weil die Autofahrer sich drei Ampeln auf der B8 in Gänserndorf ersparen würden.


 

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