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Deutsch Wagram, am 28. Jännerer 2019 News-Button

Deutsch Wagram, am 28. Jännerer 2019

Gelungener Jahresauftakt für Andreas Onea, mit ÖR und einer kuriosen Medaille

 

Am vergangenen Wochenende startete der Niederösterreicher beim internationalen Schwimm-Meeting um die Wappenschale der Stadt Spittal in Kärnten. Neben einigen Olympia-, WM- und EM-StarterInnen sprang auch der Deutsch-Wagramer als einziger Para-Schwimmer ins Becken und sorgte dabei für ein Kuriosum. Zum ersten Mal gelang es Onea bei einem Wettkampf von Menschen ohne Behinderung am Podium zu stehen - und das trotz fehlender Inklusionswertung. Über 200m Schmetterling gelang ihm mit einer Zeit von 2:36,01 Minuten eine neue Bestzeit und damit Ö-Rekord auf der Kurzbahn. Diese Leistung sorgte aufgrund des Wertungssystem für den unerwarteten dritten Platz und damit für eine bronzene Premiere am Podium. „Als ich während der Siegerehrung meinen Namen gehört habe, habe ich es zuerst nicht glauben können. Ich habe schon einiges erlebt, aber das ist etwas womit ich nie gerechnet habe. Da habe ich schon ordentlich schmunzeln müssen.“, freute sich der Heeressportler sichtlich.

Insgesamt ging Andreas Onea in sechs Bewerben an den Start und zeigte sich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. „Das war der erste Wettkampf im neuen Jahr und das mitten aus der harten Trainingsphase heraus. Unter diesen Umständen freue ich mich, dass ich die technischen Vorgaben alle erfüllen konnte und hier einen hochwertigen Testwettkampf absolvieren konnte.“, bilanzierte der Vize-Europameister von 2018. Für den Niederösterreicher steht in dieser Saison als Höhepunkt die Weltmeisterschaft in Malaysia im Juli 2019 an.

Über Andreas Onea:
Andreas Onea ist österreichischer Para-Schwimmer. Im Laufe seiner Karriere gewann er unter anderem neun Silber- und Bronzemedaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Bei seiner dritten Paralympics-Teilnahme in Rio 2016 erfüllte er sich mit dem Gewinn von Bronze über 100m Brust den großen Traum einer Paralympics-Medaille. Nach einem schweren Autounfall im Mai 1998, bei dem ihm der linke Arm amputiert wurde, startete Onea mit dem Schwimmen als Therapie. Er schwimmt für den BSV Weißer Hof und zusätzlich für die Schwimm-Union Wien, wo er zeigt, dass Inklusion von Para-Sportlern im Umfeld von SportlerInnen ohne Behinderung möglich ist. Neben dem Sport widmet sich Onea einem MBA-Studium und moderiert die ORF-Sendungen „Licht ins Dunkel“ und „Ohne Grenzen“.

 

 
 

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