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Gaweinstal, am 25. März 2019

Gaweinstal – Bad Pirawarth
Bau der Wasser-Ringleitung hat begonnen

Anfang 2019 wurde mit der Umsetzung des im Sommer 2018 ausgeschriebenen Bauprojektes „BA 3 Ringleitung“ begonnen. Im Zuge dieses Bauvorhabens wird das Wasser von allen 4 Brunnen der Wasserversorgungsanlage Gaweinstal-Bad Pirawarth im Hochbehälter Schrick zusammengeführt, gemischt, aufbereitet und von dort an die Verbraucher geliefert. Dieses umfangreiche Projekt wurde notwendig, um die verlässliche Versorgung mit Trinkwasser und die konstante Wasserqualität in der Marktgemeinde Gaweinstal auch zukünftig sicherzustellen zu können. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen ist auch die Errichtung einer Trinkwasser-Pumpstation und die Installation von 2 UV-Desinfektionsanlagen im Hochbehälter erforderlich.
Vorteile dieser Maßnahmen:
- Gleiche Wasserqualität für alle NutzerInnen
- bessere Druckverhältnisse im Versorgungsgebiet
- Verbesserung der Wasserqualität durch Verkürzung der Aufenthaltszeit in den Leitungen und im Behälter
Die Verlegung der Trinkwassertransportleitungen in einer Gesamtlänge von ca. 15 km wird in drei unterschiedlichen Verfahren realisiert. Auf der überwiegenden Länge von knapp 10 km kommt die extrem landschaftsschonende, schnelle und kostengünstige Technik der Pflugverlegung zum Einsatz. Dabei wird das Polyethylen-Rohr in nur einem Arbeitsschritt auf eine Tiefe von bis zu 2,3 m eingepflügt. Mit der Ausführung dieser Arbeiten ist die IFK GesmbH beauftragt, die als Spezialist für derartige Verlegearbeiten gilt. Das Gespann besteht aus dem Zugfahrzeug und dem Verlegepflug selbst. Das Zugfahrzeug verankert sich über ein Stahlschild im Erdreich und überträgt über eine Winde mit Stahlseil die Zugkraft von 200t auf den Pflug. Auf diese Weise kann täglich eine Strecke von einem Kilometer überwunden und danach sofort mit der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung begonnen werden.
Die Gesamtkosten für dieses so wichtige Projekt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet belaufen sich auf ca. € 2,2 Mio. Der Abschluss der Arbeiten erfolgt bis Ende des Jahres 2019.

 

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