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Ist für den Erhalt der Haltestelle Weikendorf kein Geld da? News-Button

Bezirk/Weikendorf, am 28. Juli 2019

Ist für den Erhalt der Haltestelle Weikendorf kein Geld da?


Vor kurzem fand eine ÖBB-Infoveranstaltung statt, in der der Konzern Details rund um die Elektrifizierung der Strecke Gänserndorf – Marchegg bekannt gab. Im Zuge der Ausbauarbeiten an dieser Bahnlinie werden sämtliche Bahnübergänge technisch angepasst.
Darüber hinaus werden die Haltestelle Oberweiden und auch das künftig zum Einsatz kommende Wagenmaterial modernisiert und elektrifiziert. „Damit könnten die Züge dann schneller und direkt nach Wien fahren“, so die Bezirkssprecherin der Grünen, Beate Kainz.
Gleichzeitig aber werde die, an dieser Linie liegende, Haltestelle Weikendorf eliminiert. „Das Land hat einfach keinen Halt mehr eingekauft. Dadurch ist diese Haltestelle in Zukunft nicht mehr im Fahrplan“, bedauert die Grüne.
Umso mehr stellt man sich bei den Grünen die Frage, ob die Nichtbestellung der Haltestelle Weikendorf nicht die innovativen Ideen zum Klimaschutz des Landes konterkariere. Die Streichung passe – so Kainz - weder zum aktuellen Klima-Manifest der ÖVP NÖ, noch zu den Landes-Klimaschutzmaßnahmen.
Kainz: Verschlechtertes Bahnangebot führt zur Stilllegung
Es stelle sich die Frage, wo der Klimaschutzgedanke bleibe, wenn parallel zu einer Bahnlinie Menschen in Bussen transportiert werden? Jahrelang habe man laut der Grüne-Bezirkssprecherin seitens des Landes nicht auf die Attraktivität der Strecke Marchegg-Gänserndorf sowie auf die Linien des Schweinbarther Kreuzes geachtet.
Was die aus dem Streckenausbau resultierende und durch die Fahrgeschwindigkeitserhöhung resultierende höhere Lärmbelastung anbelangt, haben die Grünen Gänserndorf eine Stellungnahme zur UVP abgegeben. Demnach fordert man in betroffenen Bereichen Lärmschutzwände und lehnt permanente Rodungen ab. Gefordert wird auch der Erhalt der Haltestelle Weikendorf.
Auf Bahnstrecke Marchegg – Gänserndorf künftig mit 120 km/h unterwegs
ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif bestätigt die Ausbaupläne für die Strecke Gänserndorf – Marchegg, die neben der Attraktivierung des Bahnhofes Oberweiden (Schaffung eines Randbahnsteiges mit einer Länge von 160 m) auch die Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf 120 km/h beinhaltet.
Seif: „Die bestehenden nicht technisch gesicherten Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke werden durch Lichtzeichenanlage gesichert. Des Weiteren werden die Eisenbahnbrücken erneuert“.
Aktuell sei laut Seif keine Direktverbindung Marchegg – Gänserndorf – Wien angedacht. „Direktverbindungen bestehen von Marchegg nach Wien über die Marchegger Ostbahn und auch auf der Nordbahn ab Gänserndorf. Marchegg – Gänserndorf ist eine Umsteigerelation“, meint der ÖBB-Pressesprecher.
Beim eingesetzten Wagenmaterial werde es sich auf dieser Strecke dann um strombetriebene Fahrzeuge handeln. Seif: „Welche, lässt sich aktuell noch nicht sagen, da dies von Leistungsumfang, Einsatzplanung, Umlaufplanung usw. abgängt“.
Die Bauarbeiten zwischen Gänserndorf und Marchegg werden im Dezember 2020 mit dem Fahrplanwechsel abgeschlossen sein.
Maria Köhler

 

Petition für Station Weikendorf

 

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