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Frühlingszeit - Bärlauchzeit News-Button

Weinviertel, am 18. Mai 2019

Frühlingszeit - Bärlauchzeit


Den Körper in seiner Gesamtheit spüren und erleben. Dies bietet ein Wellness-Tag, an dem Haut, Körper und Seele verwöhnt werden. Nicht zu vergessen ist der kulinarische Genuss an diesem Tag, der – wenn das Wetter entsprechend schön ist – am besten im Garten stattfindet. Der Wellness-Tag startet schon am Morgen mit einem frischen Wildkräuter-Smoothie, der beispielsweise wie folgt hergestellt werden kann:
Zutaten:

  • 1 Banane
  • 200 g Heidelbeeren
  • 2 Blätter Wirsing
  • 5 Blätter Löwenzahn
  • 1 cm Ingwer
  • 500 ml Wasser

 Zubereitung:
Die Banane wird geschält und die Heidelbeeren entstielt und gewaschen. Das Obst kleinschneiden    und in ein hohes Gefäß füllen. 1 Zentimeter Ingwer dazugeben und 5 Blätter Löwenzahn mit 2 Blätter Wirsing zerkleinern und ebenfalls in das Gefäß geben. Die Zutaten mit 500 ml kaltem Wasser auffüllen und gut mixen. Gekühlt serviert ergibt das einen vitaminreichen Smoothie, mit dem es sich gesund und frisch in den Tag starten lässt.

Jetzt im Frühling steht vor allem der Bärlauch im Mittelpunkt des kulinarischen Kräutergenusses. Die Inhaltsstoffe von Bärlauch üben eine segensreiche Wirkung auf das Blut aus. Sie senken die Blutfettwerte, verflüssigen das Blut, können kleine Gerinsel auflösen und senken den Blutdruck.
Diese medizinisch nachgewiesenen Wirkungen nutzte man schon früher bei Magen- und Darmproblemen. Die optimale Wirkung erzielt man am besten mit frisch gepflückten Bärlauchblättern, die man hackt und mit denen man Suppen, Salate und Topfenaufstrich (zusammen mit Schnittlauch) herstellt.
Mit Pesto die Bärlauchzeit verlängern
Leider ist die Bärlauchzeit (April, Mai) bald vorüber. Um noch länger in den Genuss zu kommen, kann man ein Bärlauch-Pesto zubereiten. Dazu zerkleinert man die Blätter von Bärlauch und Basilikum (ohne Stiele) grob mit dem Keramikmesser. Diese Masse püriert man - während man in einem Strahl Olivenöl hinzufügt - mit dem Mixstab zu einer zähen Masse. Zur Geschmacksverbesserung kann man auch Pinienkerne (ca. 50 g auf 200 g Kräuter) hinzufügen. Gewürzt wird mit Meersalz.
Das Pesto lässt sich einfrieren oder man bewahrt es im Kühlschrank auf. Wichtig ist hier eine letzte abschließende Schicht mit Olivenöl. Dann hält das Pesto einige Wochen und kann für Pastagerichte verwendet werden. Vor dem Servieren je nach Belieben mit Parmesan oder Pecorino bestreuen.
Bärlauch aus dem eigenen Garten
Wer seinen Bärlauch selbst im Garten ziehen will, der braucht einen halbschattigen ca. 1 – 2 m2  großen Bereich mit feuchtem und humosem Boden. Der Bärlauch fühlt sich unter einer Gruppe größerer Strauchgehölze wohl. Doch Vorsicht sei geboten bei Maiglöckchen. Diese sind von den Blättern her sehr ähnlich und können mit dem Bärlauch verwildern. Da die Maiglöckchen stark giftig sind, sollte man sie bei Bärlauch am besten gar nicht im Garten haben.


 

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