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Kandidaten stellen sich Diskussion: "9. September News-Button

Gänserndorf, am 23.Juni 2019

Stadtrand wird per Beschluss zum Zentrum

Für Aufsehen hat der letzte RUNDschau-Aufmacher in Gänserndorf gesorgt. Exklusiv haben wir dar-über berichtet, dass - wohl zu Lasten der echten „City“ - das Fachmarktzentrum (Deichmann, etc.) zwischen LH9, B8 und Siebenbrunner Straße erheblich vergrößert und zur Zentrumszone (Bauland Kerngebiet) umgewidmet werden soll.
Abschreckende Beispiele wie Hauptplatz und Bahnstraße in Mistelbach, sowie die Fußgängerzone in Bruck/Leitha zeigen, wie sich attraktive Shopping-Zentren am Stadtrand auf das Zentrum auswirken.
Dem Vernehmen nach, wird das Fachmarkzentrum mehr als verdoppelt. Dort sollen auch ein MERKUR-Markt und ein Sportartikel-Händler etabliert werden.
Kein Wunder, dass sich Hauseigentümer und Geschäftsleute auf der Bahnstraße Sorgen um ihre Zukunft machen. Wirtschaftskammer, werbe-team und Grüne haben sich gegen das Projekt ausgesprochen.
Die Grünen in einer Aussendung: „Wir alle erinnern uns noch an die Zeit, in der es Gemeinden frei gestellt war, Einkaufszentren außerhalb des bewohnten Gebiets, also ‚in der grünen Wiese‘ zu errichten. Das Land NÖ hat auf diesen Wildwuchs reagiert und festgelegt, dass Einkaufszentren nur mehr in Zentrumszonen geplant werden können. In Gänserndorf soll nun die Zentrumszone erweitert werden, mit dem Ziel, die vorhandene Geschäftszeile bis zur Wiese gegenüber der Volksschule auszuweiten….. Ganz grundsätzlich ist aber zu hinterfragen, ob diese Planungen noch zeitgemäß sind. Nicht nur, dass große Handelsbetriebe die Kaufkraft aus dem Zentrum abziehen und vorhandene Kleinbetriebe schwächen – geplant wird für eine optimale Anreise mit dem Auto. Fast scheint es, als wollten die Planer mehr Verkehr erzeugen, um der geplagten Bevölkerung in Folge weitere Straßen zur Entlastung versprechen zu können….“

Reihenhäuser wieder möglich
Wenig Begeisterung bei einigen Anrainern ruft auch eine geplante Änderung der Baufluchtlinie in der Rosengasse hervor. Dort sollen dann – vor allem im Bereich vom Kinderspielplatz Richtung Kirche, aber auch an der Brunnengasse – wieder Reihenhaus-Anlagen möglich werden. Das ist mit dem derzeit geltenden Bebauungsplan nicht erlaubt. Pikant ist diese Widmung auch deshalb, weil für derartige Projekt in Gänserndorf-Süd extra einen Bausperre verhängt wurde.
Ein Anrainer: „Damit wird in einer klassischen Einfamilienhaus-Siedlung ohne Not verdichtet.“
Beschlossen soll der neue Bebauungs- und Flächenwidmungsplan demnächst vom Gemeinderat werden. Angesichts der Fülle von Stellungnahmen die im Rathaus eingegangen sind, wird sich das in der nächsten Gemeinderatssitzung eventuell nicht mehr ausgehen.

Die RUNDschau wird Sie weiter informieren.

 

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