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Neuer Gewerbering-Chef will Kraft der KMU in der Region bündeln News-Button

Strasshof, am 26. August 2019

Neuer Gewerbering-Chef will Kraft der KMU in der Region bündeln

Einen neuen Chef hat der Gewerbering Strasshof seit Juli. Der KFZ-Techniker und Versicherungsagent Rudolf Praher folgt Ron Veelenturf, der die Funktion - nach dem Verkauf seiner Gärtnerei - zurückgelegt hat.
Und Praher hat auch einiges vor. Man müsse über den eigenen Tellerrand hinausblicken, lautet sein Appell. Regionales Denken sei angesagt, denn: Die drei Nordbahngemeinden Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf haben über 30.000 Einwohner und damit eine gewaltige Wirtschaftskraft.
Die Bedeutung der KMUs in der Region werde von der Kommunalpolitik aber oftmals nicht erkannt und gewürdigt. Vor allem als Arbeitgeber seien die Firmen wichtig und ersparen zahlreichen MarchfelderInnen die Notwendigkeit nach Wien zu pendeln.
Daher möchte Praher mit den Wirtschaftsvereinigungen der beiden Städte in der Nachbarschaft zusammenarbeiten um Konzepte und Projekte zu entwickeln, die diese Wirtschafts- und Kaufkraft auch hier binden.
Nach 25 Jahren zieht sich Praher aus seinen politischen Funktionen zurück. So war er 10 Jahre FPÖ-Gemeinderat und 25 Jahre in verschiedenen Positionen in der Wirtschaftskammer tätig. Unter anderem im Landesgremium der Versicherungsagenten, sowie in der Bundes- und Landesinnung  der KFZ-Techniker.
Er will sich künftig – neben seiner Firma – nur mehr für den Gewerbering engagieren. Diese Firma – mit drei Mitarbeitern – betreibt Praher seit 26 Jahren am gleichen Standort in Strasshof.
Seine politische Vergangenheit sieht Praher durchaus kritisch. „Diese Systeme (gemeint sind Gemeinden und Kammer) sind von innen nicht reformierbar. Die Funktionäre haben vor allem ein Interesse. Ihre Wiederwahl.“

Keine Vorbereitung auf die S8
Durch den Rückzug aus seinen politischen Funktionen habe er, Praher, nun mehr Zeit für den Gewerbering. Er fordert: „Wir müssen mehr regional, statt nur an den eigenen Ort denken.“ Die KMUs der Region sollten enger zusammenrücken, wünscht sich der Neo-Obmann.
Vor allem die fehlende Vorbereitung auf die S8 moniert er. Wenn die Schnellstraße kommt, werden vielen Firmen die Kunden aus dem Durchzugsverkehr fehlen. In manchen Gemeinden an der Brünner-Straße ist nach dem Autobahnbau sogar die Grundversorgung weggebrochen.

Die Messe erhalten
Ein weiteres Anliegen ist dem Gewerbering-Funktionär die Erhaltung der Marchfeld-Messe. Die letzte klassische „Wald- und Wiesen-Messe“ in Niederösterreich wurde vor einigen Jahren ausgelagert, weil dem Verein die Kraft gefehlt hat, diese selber auf die Beine zu stellen.
Auch die „EUPs“ (Einpersonen-Unternehmen) sollen verstärkt eingebunden werden. Diese sehen sich selber teilweise nicht als Teil der regionalen Wirtschaft. Eine klassische Fehleinschätzung in den Augen Prahers.

Konkret hat der Obmann für die nächsten Jahre folgendes vor:

  • Aktivierung der derzeitigen und Gewinnung neuer Mitglieder.
  • Kooperation mit den Wirtschaftsvereinigungen von Deutsch-Wagram und Gänserndorf.
  • Gemeinsame Veranstaltungen mit den Nachbarstädten.
  • Erhaltung der Marchfeld-Messe, die an einem seidenen Faden hängt. Hier wünscht Praher sich vor allem konkrete Unterstützung durch die Gemeinde.

Rudolf Praher hofft auch auf Feedback aus der Wirtschaft. Und gibt auch gleich seine Mail-Adresse (für Anregungen, Beschwerden, Ideen, etc.) bekannt: obmann@gewerbering.at

 

 

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