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"Während Corona-Krise: Tägliche Frühmesse mit Kardinal Christoph Schönborn
 Während Corona-Krise: Tägliche Frühmesse mit Kardinal Christoph Schönborn
Wien, 24. März 2020

Während Corona-Krise: Tägliche Frühmesse mit Kardinal Christoph Schönborn

Aufgrund der aktuellen Coronakrise dürfen bei katholischen Gottesdiensten in Österreich derzeit die Gläubigen nicht physisch anwesend sein. Die Priester feiern täglich die heilige Messe für ihre Gemeinde, alle Menschen und die ganze Welt, aber hinter verschlossenen Türen. Daher ist Mitfeiern über Radio oder Internet nun besonders wichtig.
Zu den bereits bestehenden Angeboten kommt nun noch ein besonderes hinzu: die tägliche Frühmesse von Kardinal Schönborn und seiner kleinen Hausgemeinschaft in der Andreaskapelle, der Hauskapelle des Wiener Erzbischofs.
Sie wird täglich um 8.00 Uhr früh live übertragen. Den Livestream dazu findet man auf https://www.erzdioezese-wien.at/morgenmesselive und auf dem Youtube Channel der Erzdiözese Wien https://www.youtube.com/c/ErzdiözeseWien.
Kardinal Schönborn: „Die Maßnahmen der Bundesregierung sind lebenswichtig. Wenn wir unsere Kontakte radikal einschränken, helfen wir mit, die Übertragung des Virus zu bremsen. Das ist notwendig, damit unsere Spitäler weiterhin alle Schwerkranken behandeln können. Auf den physischen Kontakt zu verzichten heißt Leben retten. Das ist gelebte Nächstenliebe. Die moderne Technik macht es möglich, dass die Messe, die ich in der erzbischöflichen Kapelle feiere, jetzt übertragen wird. So können viele gläubige Frauen und Männer an der Messfeier teilnehmen." Bisher konnte die Frühmesse des Kardinals nur von seiner kleinen Hausgemeinschaft mitgefeiert werden.
Der Verzicht der Gläubigen auf das physische Zusammensein und den Empfang der Kommunion ist für Kardinal Schönborn „Merkmal einer heuer ganz besonderen Fastenzeit. Aber auch sie geht vorbei, und dann kommt Ostern. Auch wenn das Ende der Corona-Epidemie kalendarisch nicht mit dem Ostersonntag zusammenfallen wird: Es wird ein großes Fest sein. Und die Zeit bis dahin meistern wir gemeinsam.“
Kerzen anzünden und ins Fenster stellen
Zu Beginn der Messe des Kardinals wird immer eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass es sich um einen „Netzwerk-Gottesdienst“ handelt. Unter diesem Stichwort bietet das Liturgiereferat der Erzdiözese Wien unter dem Motto „Wir feiern zu Hause Gottesdienst und knüpfen ein Netzwerk der Verbundenheit von Haus zu Haus“ konkrete Anleitungen für die Gottesdienstfeier daheim an: www.netzwerk-gottesdienst.at
Eine brennende Kerze im Fenster signalisiert den anderen Menschen, dass in diesem Haus gerade ein Gottesdienst gefeiert wird. Auf diese Weise soll eine Verbundenheit unter den Gläubigen entstehen, die Trost und Hoffnung spendet und Licht in die Welt bringt, auch den Menschen, die nicht Teil der Kirche sind.

Am Bild: Kardinal Christoph Schönborn.

Foto:
zVg

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