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Nationalpark Donau-Auen: Rücksicht auf die Wildtiere auch in der Winterzeit
 Nationalpark Donau-Auen: Rücksicht auf die Wildtiere auch in der Winterzeit
Orth an der Donau, 21. November 2019

Nationalpark Donau-Auen: Rücksicht auf die Wildtiere auch in der Winterzeit

Um der heimischen Fauna das Überdauern der entbehrungsreichen Winterzeit zu erleichtern, braucht es Achtsamkeit bei Besuchen im Nationalpark Donau-Auen. Wesentlich sind die Einhaltung des Wegegebots und der Leinenpflicht für Hunde sowie das Vermeiden von Lärm.

Der Winter naht. Auch in der kalten Zeit besuchen zahlreiche Menschen den Nationalpark Donau-Auen, zum Spazierengehen mit und ohne Hund sowie für Sportaktivitäten. Dabei soll man nicht vergessen, dass dieser als Lebensraum und wichtiges Rückzugsgebiet für Wildtiere dient. Die Kälte des Winters können sie durch Anpassungen gut verkraften, doch die Nahrung wird oftmals karg. Daher versuchen die tierischen Aubewohner – Säugetiere wie auch Vögel – den Energieverbrauch und die Bewegung so gering wie nur möglich zu halten. Die Körperfunktionen sind teils verlangsamt, um die unwirtliche Zeit bestmöglich zu überdauern.
Leider gibt es Nationalparkgäste, die sich zu jeder Jahreszeit abseits der markierten Wege bewegen, Lärm verursachen, Hunde freilaufen lassen und so die Wildtiere aufscheuchen. Im Winter ist dieses Verhalten besonders fatal. Durch Flucht steigt der Energieverbrauch enorm an, der Verlust ist in dieser Jahreszeit kaum auszugleichen und erschwert der Tierwelt das Überleben.
Die idyllische Winterlandschaft im Nationalpark Donau-Auen zu genießen, sollte daher stets mit diesen einfachen Regeln einhergehen: Ich halte mich nur auf markierten Wegen auf. Ich beachte die Leinenpflicht für Hunde. Ich vermeide es, zu lärmen. So können die Bedürfnisse der Wildtiere gewahrt werden, während wir Menschen Erholung finden.

Sei fair!
Mit der "Sei fair! – Kampagne" wird heuer ein Schwerpunkt zu Achtsamkeit im Schutzgebiet gesetzt. Denn der Nationalpark Donau-Auen bewahrt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und bietet seinen Gästen schöne, erholsame Freizeiterlebnisse. Beide Aufgaben zu erfüllen, kann nur durch den verständnisvollen Umgang mit der Natur sowie Rücksichtnahme auf andere Besucherinnen und Besucher erreicht werden. Hinweise zu den Verhaltensregeln findet man auf den Informationstafeln an den Eingängen, im persönlichen Gespräch mit dem Nationalparkteam im Gebiet, in Broschüren, im Rahmen der aktuellen Infokampagne mit Postings und Aussendungen sowie auf der Homepage www.donauauen.at.

Am Bild:
Ruhende Wildschweine.
Foto: Kern

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