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Schönkirchen-Reyersdorf: Sind die Tage von Bürgermeister Peter Hofinger gezählt?
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Schönkirchen-Reyersdorf, 20.02.2020

Schönkirchen-Reyersdorf: Sind die Tage von Bürgermeister Peter Hofinger gezählt?

Die letzte GR-Wahl brachte für Listen-Bürgermeister Peter Hofinger nicht die erwünschte Wiederholung seines Wahlerfolges aus dem Jahr 2015. Damals hatte sich der Orts-Chef von der ÖVP Schönkirchen-Reyersdorf abgewandt und mit eigener „Liste Peter“ mit acht Mandaten einen fulminanten Wahlsieg eingefahren. Was übrig blieb, war eine auf sechs Mandate reduzierte ÖVP, die im Gemeindeparlament - hinter der zweitstärksten SPÖ eingereiht – das Schlusslicht bildete.
Wie schnell sich die Dinge wieder ändern können, zeigte sich bei der diesjährigen GR-Wahl, wo die „Liste Peter“ von ihren acht Mandaten zwei einbüßte. Auch die SPÖ wurde von sechs auf fünf Sitze reduziert. Als Gewinner ging die ÖVP mit ihrem Spitzenkandidaten Alexander Gary aus dem Urnengang hervor. Nach einem Zugewinn von drei Mandaten sind die Schwarzen nun wieder mit acht Sitzen stimmenstärkste Partei im Ortsparlament.

Hofinger hält sich bei Koalitionsverhandlungen raus

Wie es nun mit der Bürgermeisterwahl weitergeht, weiß Bgm. Hofinger noch nicht genau. Zurzeit führt die „Liste Peter“ Koalitionsverhandlungen. Auf die Frage, ob die „Liste Peter“ auch einem Koalitionswunsch der ÖVP nachkommen würde, meint Hofinger: „Natürlich. Es ist ja nix passiert. Die Verhandlungen laufen mit ALLEN Parteien. Auch die ÖVP braucht einen Partner. Ohne uns wird es wahrscheinlich nicht gehen“.
Bei der Wahl 2020 habe sich der Großteil der Wähler für die ÖVP entschieden, 30 Prozent für die „Liste Peter“. Somit sei diese immer noch präsent. Hofinger: „Das beweist auch, dass wir in den vergangenen Jahren nicht schlecht gearbeitet haben. Es gibt so viele Dinge, die anstehen und aufgearbeitet gehören“. Diese Arbeit als Bürgermeister verrichten zu dürfen, wäre für den Noch-Orts-Chef sehr reizvoll.

Gespräche gehen Richtung schwarz-rot

Umso gespannter blickt Hofinger den Verhandlungsentscheidungen entgegen. Die Koalitionsgespräche finden ohne seine Anwesenheit statt und werden von seinen jungen Parteikollegen geführt. Schließlich – so Hofinger – müsse man ja in die Zukunft denken.
„Irgendjemand muss ja einmal die Arbeit machen“, so der Orts-Chef. Allerdings denkt dieser nicht in die nähere, sondern eher weitere Zukunft, denn als „alter Hase“ könnte er – wie er betont – mit „Leistung, Erfahrung und Netzwerken punkten“.
SP-Vizebürgermeister Werner Kurz – frisch von seinem Dubai-Urlaub zurückgekehrt – ist ebenso gespannt auf die Ergebnisse der zweiten Gesprächsrunde, die bis Montag erledigt sein wird. Kurz: „Am Dienstag haben wir Ausschusssitzung. Da wird das Ergebnis bekanntgegeben. Als drittstärkste Partei werden wir leider keinen Bürgermeister stellen können. Wir müssen uns da schon mit dem Vize begnügen“.
Den Anspruch auf den Bürgermeisterstuhl wird – so Kurz – erwartungsgemäß die acht Mandate starke ÖVP stellen. Wie ist der derzeitige Trend? Kurz: „Aus derzeitiger Sicht wohl eher eine Koalition mit ÖVP-SPÖ“.
Maria Köhler

Am Bild: Peter Hofinger, Bürgermeister von Schönkirchen-Reyersdorf.
Foto: zVg

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