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NÖ/Weinviertel, am 15. November 2018

Fachexkursion in die Grenzregion Österreich-Italien

Von 5. bis 6. November 2018 fand im Rahmen des EU-Projektes "Connecting Regions SK-AT" eine Fachexkursion zum Thema „grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region Hermagor-Tarvis“ statt. Organisiert wurde der Fachaustausch federführend durch die NÖ.Regional.GmbH.
34 Teilnehmer aus Niederösterreich, dem Burgenland und dem Landkreis Trnava in der der Slowakei, darunter viele Gemeindevertreter (auch aus dem Marchfeld), nutzten die Gelegenheit, sich über grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Kärnten und Italien zu informieren.
Die Grenzregion Hermagor in Kärnten arbeitet schon seit vielen Jahren mit verschiedenen Projektpartnern aus Slowenien, Italien und Frankreich zusammen. So etwa mit dem Nachbarland Italien im Sozialprojekt „CoNSENSo“, das von Regionalmanagerin Christine Sitter und Mag. Hermann Philipp von der Landesregierung Kärnten vorgestellt wurde. Als Reaktion auf den demografischen Wandel (Überalterung des ländlichen Raums, Geburtenrückgänge und Wegzug der Jugend) wird hier niederschwellig Unterstützung für pflegende Angehörige und zu Pflegende angeboten.
Nächster Halt für die Besucher war das Rathaus in Hermagor, wo Regionalmanager Walter Zerza im Rahmen eines Bürgermeisterempfangs das Infrastrukturprojekt „Wasspronass“ (grenzüberschreitende Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Hermagor – Pontebba) präsentierte. Weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit in der Grenzregion sind familiengerechte Themenwege und Mountainbikestrecken.
Der 2. Exkursionstag führte die Gruppe nach Dellach ins Gailtal, in den Geopark Karnische Alpen, der die reichste Fossilienregion des Erdaltertums im Alpenraum ist. Ein Interreg Programm und viele Freiwillige hatten die Einrichtung eines Museums zum Thema ermöglicht. LAG-Manager Friedrich Veider erläuterte im Anschluss den Teilnehmern den CLLD-Ansatz – die grenzüberschreitende Kooperation von LEADER-Regionen in Österreich und Italien vorrangig zu den Themen Tourismus, Jugend und Soziales.
Letzter Stopp der Exkursionsgruppe war das Tourismusbüro in Tarvisio, wo es Infos zum grenzüberschreitenden Ciclovia Alpe-Adria-Radweg gab, welcher die Stadt Salzburg mit dem Mittelmeer in Grado verbindet.
Praxisorientierte Veranstaltungen wie diese sollen Gemeinden, Regionen und Institutionen bei ihren grenzüberschreitenden Vorhaben unterstützen.

Das Projekt ConnReg SK-AT wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowakei – Österreich durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert und durch Mittel des Selbstverwaltungskreises Trnava, des Landes Niederösterreich, des Landes Burgenland und des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Slowakischen Republik unterstützt.

Gabi Frithum

34 Teilnehmer aus Niederösterreich nahmen an der Fachexkursion teil.

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