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„Was sitzt mir im Nacken? - Neue Wege zu mehr Wohlbefinden für Nacken und Schultern“ – Buchpräsentation von Birgit Deutsch News-Button

Stockerau, am 02. Dezember 2018

Offener Brief der Bürgerinitiative Tunnel und Grüner Übergang – Ausbau A22 Abschnitt Stockerau

Stockerau am 02. Dezember 2018
 
An die
Autobahnen- u. Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
z.H. Vorstand
Rotenturmstraße 5-9
1010 Wien

Offener Brief
zu Ihrer Erklärung im Bericht Bezirksblätter KW 46 „Stockerauer Bürger gegen Lärm“
 
Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes,
Im Bericht erklärte Ihre Mitarbeiterin „Wir haben umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen. Sämtliche Grenzwerte sind eingehalten. Somit müsse sich jemand anderer finden, der die hohen Kosten für die Einhausung übernehmen würde.“
In diesem Zusammenhang stellt sich für uns die Frage, ob zukünftige Projekte der ASFINAG nur mehr die Finanzierung von „eingehaltenen Grenzwerten“ enthalten und alle anderen Kosten für die Gesundheit und Lebensqualität der Anrainer von den betroffenen Gemeinden selbst getragen werden müssen.
Mit nachfolgenden Beispielen versuchen wir eine Gleichbehandlung der Bürger festzustellen:
1) Beim Neubau der S7 wird im Bereich von Rudersdorf (ca. 2.100 Einwohner) ein ca. 2,9 km langer Tunnel sowie eine ca. 1 km lange Unterflurtrasse im Bereich von Speltenbach (ca. 150 Einwohner) errichtet. Nach ihren eigenen Angaben wird mit einer Verkehrsfrequenz von ca. 25.000 Fahrzeugen pro Tag gerechnet. Eine „Einhaltung der Grenzwerte“ wäre sicherlich auch durch eine weiter südlich gelegene Trasse zwischen Fürstenfeld und den beiden Ortschaften möglich.

HIER WURDE IM SINNE DER BEVÖLKERUNG EINE BESSERE LÖSUNG UMGESETZT!
2) Auf der S10 ist im Bereich von Dreißgen (ca. 35 Einwohner) ein ca. 1 km langer Tunnel sowie bei Rainbach (ca. 1.000 Einwohner) eine ca. 250 m lange Einhausung geplant. Geschätzte Verkehrsfrequenz ca. 19.000 Fahrzeuge pro Tag.
Eine dem Gelände angepasste Trassenführung mit „normalem“ Lärmschutz würde ebenfalls die „Einhaltung der Grenzwerte“ garantieren.
HIER WURDE IM SINNE DER BEVÖLKERUNG EINE BESSERE LÖSUNG UMGESETZT!
3) Beim Bau der S36 bei Judenburg werden insgesamt 3 Unterflurtrassen, Rothenthurm (ca. 430 Einwohner), St. Peter (ca. 380 Einwohner) und bei Wöll (ca. 110 Einwohner) errichtet. Auch hier wäre eine andere technische Lösung für „die Einhaltung der Grenzwerte“ möglich gewesen.

HIER WURDE IM SINNE DER BEVÖLKERUNG EINE BESSERE LÖSUNG UMGESETZT!
4) Für die S1 von Schwechat bis Süßenbrunn wird ein ca. 8,2 km langer Tunnel unter Donau und einem Augebiet bis Groß-Enzersdorf (ca. 11.000 Einwohner) hindurch errichtet. Eine andere technische Möglichkeit mit einer Brückenquerung wurde, wie aus den Medien bekannt, durch die Politik abgelehnt. Ein weiteres Gegenargument war das Naturschutzgebiet „Nationalpark Donau-Auen“. Wie von vielen Verkehrsexperten bestätigt, wäre auch hier eine Ausführung unter „der Einhaltung der Grenzwerte“ in anderer Form möglich gewesen.

HIER WURDE IM SINNE DER BEVÖLKERUNG EINE BESSERE LÖSUNG UMGESETZT!
Bei all diesen Projekten wird auf Ihrer Website die Erhöhung der Lebensqualität explizit hervorgehoben, und das ist gut so. Der Mensch zählt!
In dem angesprochenen Zeitungsartikel handelt es sich um einen geplanten Ausbau der A22 im Bereich von Stockerau mit ca. 19.000 Einwohnern und einer aktuellen Verkehrsfrequenz von ca. 65.000 Fahrzeugen pro Tag (Verkehrszählung 2017).
Laut Ihren Angaben erfüllt das geplante Projekt die „Einhaltung der Grenzwerte“ zum derzeitigen Zeitpunkt. Anmerkung: Die WHO sieht aktuell bereits niedrigere Grenzwerte vor.
ABER IST ES EINE LÖSUNG IM SINNE DER STOCKERAUER BEVÖLKERUNG?

In der Hoffnung auf Gleichbehandlung und Umsetzung der BESTMÖGLICHEN LÖSUNG, DEN TUNNEL UND GRÜNEN ÜBERGANG, FÜR DIE STOCKERAUER BEVÖLKERUNG

verbleiben mit freundlichen Grüßen das Team der Bürgerinitiative
Bürgerinitiative Tunnel und Grüner Übergang – Ausbau A22 Abschnitt Stockerau


Elisabeth Waitzinger
Kerry Susan Smith
Renate Hagn
Josef Lehner
Martin Summerer
Roland Balasch
Rainer Bugl
Leopold Höfinger
Gerold Hrdlicka



 

 

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