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„Knoll-Effekt“ im Regions-Büro - Geht Koordinator? News-Button

Marchfeld, 27. Februar 2017, Maria Köhler

Foto@R.Makoschitz
Soll die Militärwallfahrt im September im Marchfeld koordinieren: Otto Knoll (ganz rechts) mit Vertretern des Militärkommandos NÖ, BH Steinhauser und dem Eckartsauer Bürgermeister Rudolf Makoschitz
Foto@R.Makoschitz

Regionalkoordinator Otto Knoll weiß nichts von seinem baldigen „Abschuss“

Seit 2016 kämpft das Marchfeld darum die Landesausstellung 2021 ausrichten zu dürfen. Für die Bewerbung benötigte es seitens der Region Marchfeld die Installierung eines Lenkungsausschusses.

Mit Otto Kurt Knoll, ehemaliger Museumsdorf Niedersulz-Geschäftsführer, holte man einen erfahrenen Mann ins Boot, der als Regionalkoordinator die „Schätze“ des Marchfelds heben und bündeln soll. Knolls Arbeitsauftrag für die nächsten Jahre: die Region fit für die LA21-Bewerbung zu machen.

Die Betonung liegt auf „nächsten Jahre“. Spätestens 2018 muss die LA-Bewerbung so reizvoll aufbereitet sein, dass das Marchfeld im Konkurrenz-Umfeld der Mitbewerber Retz und Korneuburg bei der Landesjury eine Punktlandung einfährt.

Nun sind kaum 13 Monate vergangen, tauchen auch schon Gerüchte über das bevorstehende Ende Knolls in dieser Funktion auf. Ihm soll es – so heißt‘s aus gut informierten Kreisen - ähnlich wie der LEADER-Regionalbüro-Geschäftsführerin Susanne Guggerell ergehen, die Ende letzten Jahres gekündigt wurde.

Die RUNDschau befragte dazu LAbg. Bgm. René Lobner in seiner Funktion als neuen LEADER- und Kleinregions-Vereinsboss. Der stutzt, zeigt sich aber dann überrascht und meint: „Knoll hat seine Aufgaben noch nicht erfüllt, er ist nach wie vor Mitarbeiter. Es ist bekannt, dass Knoll einen befristeten Vertrag hat. Wenn die Arbeit erfüllt ist, endet auch das Arbeitsverhältnis. Herr Knoll hat hervorragende Arbeit geleistet“.

Doch noch sei es nicht so weit. Laut Lobner wurde der Regionalkoordinator mit den Vorbereitungsarbeiten für den Ende Mai 2017 stattfindenden „Marchfeld-Tag“ beauftragt. Bis dahin – so Lobner – stehe Knoll mit Sicherheit noch zur Verfügung.

Ob Otto Knoll dann tatsächlich gehen muss, weiß dieser selbst nicht so genau. Jedenfalls fiel er auf Anfrage der RUNDschau, ob sein Auftrag bereits nach ein wenig mehr als einem Jahr schon enden solle, aus allen Wolken.

Für ihn war klar, den Weg im Marchfeld bis 2018 gehen zu dürfen. Von vorzeitiger Beendigung weiß er nichts und möchte sich im Laufe des Gesprächs dazu auch gar nicht näher äußern.

Bei der, nach dem RUNDschau-Anruf stattfindenden, gemeinsamen Marchfeld-Sitzung holte sich Knoll von Lobner die Bestätigung für die Organisation des Marchfeld-Tages und erntete Lob für seine bisherige Arbeit.

Darüber hinaus wurde Knoll mit der Organisation der Blaulichtwallfahrt am 8. September beauftragt, wo er organisatorisch maßgeblich mit dem Militärkommando NÖ zusammenarbeiten wird.

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