„Es soll kein Tropfen wertvolles Trinkwasser verloren gehen!“

Leitungs-Sanierungen sparen 1,5 Mio. Liter wertvolles Trinkwasser pro Tag ein

Wenn EVN Wasser den Betrieb von einem Ortsnetz übernimmt, hat dieses in der Regel bereits vier bis fünf Jahrzehnte auf dem Buckel. Kein Wunder also, dass es undichte Stellen gibt. „Natürlich ist jedes Wassernetz anders beisammen, es gibt aber zahlreiche Fälle in denen über 40% des Wassers am Weg verloren gehen“, erzählt EVN Sprecher Stefan Zach.

Um die Verluste zu minimieren, führt EVN regelmäßig Überprüfungen ihrer Trinkwasserleitungen durch: „Es soll kein Tropfen wertvolles Trinkwasser verloren gehen“, so Zach. Dabei kommt ein modernes Verfahren zum Einsatz, um das jeweilige Leck zu orten. „Mit Spezialgeräten können wir akustische Signale aufzeichnen und Schäden an den Versorgungsleitungen lokalisieren. Alle georteten undichten Stellen werden im Anschluss repariert und durch eine erneute Messung kontrolliert“, erläutert der Sprecher. Neben den wenigen großen Schäden, die rasch behoben werden können, sind es vor allem viele kleine Schäden, die den hohen Wasserverlust verursachen. 

„EVN Wasser spart durch ihre bisherigen Sanierungsmaßnahmen täglich rund 1,5 Mio. Liter ein. Mit dieser Wassermenge könnte man über 10.000 Menschen versorgen.

Auch im Haushalt kann man oft mit einfachen Maßnahmen enorm viel wertvolles Trinkwasser einsparen: Ein tropfender Wasserhahn etwa verliert bis zu vier Liter Wasser am Tag, das sind im Jahr 1.500 Liter Wasser.

EVN Wasser

EVN Wasser ist als 100 %-ige Tochtergesellschaft der EVN AG für den Bereich der Trinkwasserversorgung in Niederösterreich zuständig und versorgt derzeit 846 Ortschaften in 217 Gemeinden und damit mehr als 615.000 Einwohner in Niederösterreich mit Trinkwasser, davon rd. 136.500 Einwohner bis in den Haushalt hinein. Das Unternehmen ist der größte Wasserversorger Niederösterreichs.

EVN Wasser wird in den nächsten 10 Jahren insgesamt rd. 210 Mio. Euro in den weiteren Ausbau der hohen Versorgungssicherheit investieren, dazu gehören rund 300 km zusätzliche Transportleitungen.

Foto © EVN / Veith

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